Rauchmelder im Smart Home – mehr Sicherheit durch vernetzte Melder

Rauchmelder sind Produkte, die man hoffentlich nie braucht. Dennoch sollte man sie nicht außer acht lassen und sich grundlegend Gedanken machen. Gerade im Smart Home gibt es sinnvolle Aktionen die man implementieren sollte.

Kinder werden oft nicht wach vom Rauchmelder

Eigentlich fand ich immer: Rauchmelder sind laut genug, da wird man eh wach. Belehrt wurde ich, als bei einem unserer Kinder der Rauchmelder losging (Fehlalarm durch einen Luftbefeuchter) und unser Sohn dieses fürchterliche Piepen nicht wahrnahm und einfach weiter schlief. Bei uns war das Alarmsignal nur so leise zu hören, dass wir davon nicht wach geworden wären.
Nach kurzer Recherche stellte sich raus, dass Kinder das Piepen im Kopf nicht als Alarm verknüpft haben und deshalb häufig nicht aufwachen. Es gibt deshalb auch Hersteller, die auf Rauchmelder mit Sprachausgabe setzen.

Aufgrund dieses Erlebnis war für mich klar: Im neuen Haus gibt es nur noch vernetze Melder. Da ich eh einiges von Homematic einsetze, habe ich die Homematic Rauchmelder eingesetzt. Diese sind alle in einer Meldegruppe zusammengefasst und schlagen gleichzeitig im Fall des Falles Alarm. So bekommen wir auch im Schlafzimmer die Auslösung in einem anderen Raum mit.

Ein nettes Feature der Homematic Melder ist, dass sie eine LED anschalten die als Wegelicht dienen soll.

Aktionen bei Alarm

Gerade im Smart Home kann man die vernetzen Melder dazu nutzen sich selbst besser zu schützen. Wenn der Alarm ertönt sollten Rolläden geöffnet und Beleuchtung eingeschaltet werden.

Durch diese Automatisierung kann man im Brandfall wichtige Sekunden gewinnen. Je nach Brandort kann es sehr schnell zu einem Stromausfall kommen und man bekommt evtl die Rolläden nicht mehr auf. Ein durchschlagen dieser kostet wertvolle Zeit.

Zwar habe ich auch im OG ein Rolladen mit einer Notfallkurbel, aber je nach Brandort kann diese natürlich versperrt sein.

Zusätzlich schicke ich mir über Iobroker eine Telegram Nachricht um mich über die Meldung im Haus zu informieren.

Zeit nehmen und an den Ernstfall denken

Auch wenn es kein schönes Thema ist und die Spielerei mit dem neuen Dimmer viel spannender ist, sollte man sich die Zeit nehmen und solche Momente durchdenken. Wo und wie komm ich aus dem Haus, wenn die Treppe nicht erreichbar ist. Wie kann ich mich (und meine Kinder) im dichten Rauch orientieren? Welche Aktionen kann ein Smart Home dabei ausführen um unter Umständen Leben zu retten?

Welche Gedanken habt ihr euch zum Ernstfall gemacht?

Schreibe einen Kommentar